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Guiding Principles on People-First Public-Private Partnerships

Überblick

Ein formaler Leitfaden der Vereinten Nationen (2019), der die Prinzipien für Menschen-zentrierte Public-Private Partnerships definiert. Entwickelt durch die unece als Antwort auf die Defizite traditioneller PPPs.

Entstehung

  • 2016: Erstes Internationales PPP Forum in Genf
  • 2016: Compendium mit ersten Fallstudien
  • 2019: Formale Veröffentlichung der Guiding Principles
  • Unterstützt von 4 UN-Regionalprovisionen: unece, ECA, ESCWA, ECLAC

Kernelemente

Die Prinzipien definieren, dass PPPs folgende outcomes fördern sollen: 1. Zugang und Gerechtigkeit: Erhöhter Zugang zu essentiellen Diensten, verringerte soziale Ungleichheit 2. Resilienz: Verbesserte Anpassungsfähigkeit an wirtschaftliche und ökologische Veränderungen 3. Umweltverantwortung: Angemessene Verantwortung für ökologische Nachhaltigkeit 4. Effektivität: Verbesserte sozioökonomische Effektivität und Nachhaltigkeit 5. Integrität: Wachsamkeit gegen Korruption 6. Skalierbarkeit: Replizierbarkeit und Entwicklung ähnlicher Projekte 7. Partizipation: Volle Einbindung und Konsultation aller Stakeholder

Paradigmenwechsel

Die Prinzipien markieren einen Wechsel von: - "Value for Money" → "Value for People" - Bilanz-Optimierung → Soziale Transformation - Private Profitabilität → Gemeinwohlorientierung

Bezug zu SDGs

Explizit ausgerichtet auf die sustainable-development-goals-sdgs und die 2030-Agenda. Dient als Benchmark für PPP-Projekte, die SDG-kompatibel sein sollen.

Siehe auch